Autumn School 2016

„Uni live“ in der „Autumn School“

Vier Tage lang können Schülerinnen und Schüler an der Uni Siegen auf Probe studieren und dabei Elektrotechnik und Informatik entdecken.

40 junge Menschen fallen an der Uni Siegen dank einer Farbe auf: Orange sind ihre Taschen und die Schlüsselbänder, denn Orange ist die Signal-Farbe der „Autumn School“ der Universität Siegen. Bereits zum neunten Mal können Schülerinnen und Schüler an der Uni ausprobieren, wie sich ein Leben als Studentin oder Student anfühlt. Das Department Elektrotechnik und Informatik der Naturwissenschaftlich-Technischen Fakultät der Universität Siegen bietet vier Tage Studentenleben auf Probe an. „Wir möchten das Interesse wecken an unseren Themen und unseren Fächern mit einem lebendigen und direkten Zugang, wir bieten ‚Uni live‘“, sagt Prof. Dr. Rainer Brück vom Lehrstuhl für Mikrosystementwurf.

Vom 18. bis zum 21. Oktober lernen 40 Schülerinnen und Schüler der Oberstufenklassen die Uni kennen. Der Auftakt der Veranstaltung ist die Begrüßung durch den Departmentsprecher Prof. Dr. Günter Schröder. Was die Probe-Studierenden in den Vorlesungen zur Elektrotechnik und Informatik hören, können sie in den Praktika sofort umsetzen. Die „Autumn School“ findet 2016 bereits zum neunten Mal statt. Alle Teilnehmer erhalten ein Zertifikat. Wer sich innerhalb der folgenden drei Jahre für ein Studium im Department Elektrotechnik und Informatik in Siegen entscheidet, der erhält die Teilnahmegebühr zurück. „Das Modell funktioniert“, sagt Prof. Brück.

Auf dem Stundenplan stehen Vorlesungen, zum Beispiel berichtet Prof. Dr. Roman Obermaisser über „Versteckte Elektronik vom Flugzeug bis zur Waschmaschine“, dazu kommen Praktika wie beispielsweise „Faszination Licht – optische Technologien für das 21. Jahrhundert“ bei Prof. Dr. Peter Haring Bolívar. Während der vier Tage sind die Schülerinnen und Schüler im Richard-Martin-Heim in Hilchenbach untergebracht, eine Betreuer-Gruppe von Studentinnen und Studenten kümmert sich um die Nachwuchs-Studierenden und ist auch bei Freizeit-Aktivitäten wie z.B. Bowling oder dem Essen in der Mensa mit dabei.

Die Regionalinitiative MINT im Zentrum Siegen Wittgenstein unterstützt das Projekt „Autumn School“ auch 2016 wieder mit Fördergeldern.

Hrsg.: Presse- und Kommunikationsstelle
D-57068 Siegen
Telefon.: +49 271 740 4864, -4860
Telefax: +49 271 740 4911

Siegen, den 07. Oktober 2016

»MINT-freundliche Schule« – Die Schule Spandauer Schule Siegen

Die Schule Spandauer Schule Siegen aus Nordrhein-Westfalen darf sich seit Oktober 2016 für die nächsten drei Jahre »MINT-freundliche Schule« nennen. Heute fand die Ehrung der MINT-freundlichen Schulen NRW in der TU Dortmund statt. Die Schulleiterin Annette Dürholt (links im Bild) nahm den Preis entgegen. Die Schulen werden für ihre MINT-Schwerpunktsetzung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) ausgezeichnet. Es wurden 52 Schulen zum ersten Mal geehrt, weitere 44 Schulen erhielten die Ehrung zum zweiten Mal nach erfolgreicher Wiederbewerbung nach drei Jahren. Die Schulen durchlaufen einen strengen Bewerbungs- und Prüfungsprozess, der von Fach- und Wissensverbänden, Unternehmen, Vereinen und Stiftungen durchgeführt wird.
Die Ehrung der Schulen steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz KMK.

„Unsere Schulen und vor allem die Lehrer sind das A und O vor dem Hintergrund, junge Menschen für MINT-Perspektiven zu interessieren, ihre Potenziale zu wecken und ihnen ihre Aufstiegschancen aufzuzeigen – unabhängig von Herkunft und Geschlecht. Wir setzen genau hier an und freuen uns, dass wir Ende 2016 dann bereits gut 1.300 Schulen in Deutschland MINT freundliche Schule‘ haben werden“, sagt Thomas Sattelberger, Vorsitzender der BDA/BDI-Initiative „MINT Zukunft schaffen“.

Die »MINT-freundlichen Schulen« werden für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Unternehmen sowie die Öffentlichkeit durch die Ehrung sichtbar und von der Wirtschaft sowie Fach- und Wissensverbänden nicht nur anerkannt, sondern auch besonders unterstützt. Bundesweite Partner der Initiative »MINT Zukunft schaffen« zeichnen in Abstimmung mit den Landesarbeitgebervereinigungen und den Bildungswerken der Wirtschaft diejenigen Schulen aus, die bewusst MINT-Schwerpunkte setzen. Die Schulen werden auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess.

Mehr Informationen gibt es unter www.mintzukunftschaffen.de

Ministerialrat Joachim Schöpke, Referatsleiter im Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW; Markus Fleige, Vorstand Technik begeistert e.V. und ehrender Partner MINT-freundliche Schule, Annette Dürholt Schulleiterin der Spandauer Schule (links), Sonja Saida Lehrerin (rechts)
Fotos (c) WRO

Vorbereitung MINT-Mitmachtage 2016

Vorbereitung MINT-Mitmachtage 2016

Schüler der Höheren Berufsfachschule für Gestaltung des Berufskollegs Technik konzipieren Plakate und Werbemittel in Kooperation mit dem Regionalen Bildungsbüro Kreis Siegen-Wittgenstein.

Zum Abschluss der Gestaltungsaufgabe „MINT-Projekt 2016“ haben Schülerinnen und Schüler der Höheren Berufsfachschule für Gestaltung ihre Entwürfe im Stil einer „Konkurrenzpräsentation“ Vertretern des Bildungsbüros Kreis Siegen-Wittgenstein vorgestellt. Gespannt verfolgten Arne Fries, Leiter des Fachservice Schule und Bildung, Verwaltungsfachwirtin Christine Büdenbender, Julia Müller, pädagogische Mitarbeiterin beim Regionalen Bildungsbüro, sowie Manfred Kämpfer, Schulleiter des BK Technik, die Präsentation der vielfältigen Entwürfe.

Das Gestaltungsprojekt beinhaltete die Konzeption eines Logos, eines Plakates, sowie geeigneter Werbemittel. Ziel war es, ein Konzept für die MINT-Mitmachtage 2016 zu entwickeln, das mehreren Anforderungen entspricht: So sollte es einerseits optisch und künstlerisch ansprechend, dabei aber auch originell und kreativ sein. Andererseits war es auch der Anspruch, dass das Logo und das Plakat einen möglichst hohen Wiedererkennungswert haben und sowohl jüngere als auch ältere Kinder und Jugendliche ansprechen. Dadurch sollten sie auf die MINT-Mitmachtage 2016 im September neugierig machen. Neben der Angabe wichtiger Informationen zur Veranstaltung sollten die Teilnehmer bei der Gestaltung auch darauf achten, dass das Logo bei Bedarf verändert werden kann und außerdem verwendbar für Werbemittel wie Fahnen, Taschen, Kappen und Kugelschreiber ist – keine ganz leichte Aufgabe also, die Martin Diehl, Fachlehrer der Gestaltungstechnischen Assistenten der Klasse GTA _4 seinen Schülern gestellt hat.

„Für die Schülerinnen und Schüler stellt diese Aufgabe schon eine echte Herausforderung dar, weil sie es bei dem Regionalen Bildungsbüro quasi mit einem echten Kunden zu tun haben, der einen Auftrag erteilen möchte und dabei ganz eigene Interessen verfolgt“, so Martin Diehl. Außerdem umfasst das Projekt neben der Gestaltung der Motive für den „Kunden“ auch die auf den späteren Druckprozess abgestimmte Umsetzung mit entsprechender Grafik- bzw. Layoutsoftware.

Umso beeindruckender war die Präsentation der verschiedenen Ergebnisse, die die gestaltungstechnischen Assistenten des Berufskollegs Technik unter Berücksichtigung der Vorgaben in Zweierteams entwickelt haben.

„Angesichts der vielen unterschiedlichen, richtig gut gemachten und kreativen Ideen war es für uns als Jury im Bildungsbüro eine schwere Aufgabe, den für uns passenden Entwurf auszuwählen“, berichtete Arne Fries bei der Preisverleihung im Berufskolleg Technik.

Gewonnen hat schließlich das Team „Le Shrampis“.

Dahinter verbergen sich Romina Kläuser und Jessica Willner, die mit ihrem gelungenen Entwurf die Jury überzeugt haben und sich auch gleich über kleine Extra-Geschenke freuen konnten. Auf dem zweiten Platz landete der Entwurf von Xenia Eigenseer und Christoph Lange, dem Team „Stamigon“.

Als Lob und Anerkennung für die guten Entwürfe der gesamten Klasse erhielten die gestaltungstechnischen Assistenten der Klasse GTA_4 einen Beitrag für die Klassenkasse in Form eines Schecks, den Arne Fries an die Klassensprecherin Jamina Osmani übereichen konnte.

MINT-Mitmachtage: Die „MINT-Mitmachtage“ sind ein Baustein der MINT-Förderung im Kreis Siegen-Wittgenstein und werden am 22. und 23. September 2016 bereits zum dritten Mal vom Regionalen Bildungsbüro durchgeführt. Sie richten sich hauptsächlich an Kinder und Jugendliche aus KiTas, Grundschulen und weiterführenden Schulen, aber auch an die breite Öffentlichkeit. Die Abkürzung MINT steht für: Mathematik – Informatik – Naturwissenschaften – Technik. Ziel der MINT-Förderung ist es, schon frühzeitig Interesse für die betreffenden Fächer zu wecken, gerade vor dem Hintergrund des Mangels an Fachkräften in diesen zukunftsorientierten Branchen. In Siegen-Wittgenstein, einer von der Metallindustrie und von Betrieben des verarbeitenden Gewerbes geprägten Region, hat der Bereich MINT eine große Bedeutung.

Höhere Berufsfachschule für Gestaltung: Der Bildungsgang zum „Staatlich geprüften Gestaltungstechnischen Assistenten“ ist doppelqualifizierend. Die dreijährige Höhere Berufsfachschule für Gestaltung vermittelt Schülern einen Berufsabschluss und die allgemeine Fachhochschulreife. Durch ein weiteres Jahr in der Fachoberschule für Gestaltung können die Absolventen ihre Fachhochschulreife am Berufskolleg Technik zum Abitur ausbauen. Weitere Informationen über den Bildungsgang sind auf der Internetseite des Berufskollegs Technik unter www.berufskolleg-technik.de zu finden.

Die Jury um Arne Fries (links), Leiter des Fachservice Schule beim Kreis Siegen-Wittgenstein, hat alle Entwürfe im Rahmen einer „Konkurrenzpräsentation“ verfolgt und abschließend die Siegerteams gekürt.

Diese Pressemeldung finden Sie auch im Internet unter

http://www.siegen-wittgenstein.de.

Herzlichen Glückwunsch GS Aue-Wingeshausen: Rezertifizierung

Am Dienstag, 16.02.2016  wurde die Grundschule Aue-Wingeshausen als „MINT-freundliche Schule“ geehrt. Die Schule wurden für ihre MINT-Schwerpunktsetzung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) in Köln  im Rahmen der Bildungsgmesse didacta ausgezeichnet.

Die Ehrung der Schule steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz (KMK).

Thomas Sattelberger, Vorsitzender der BDA/BDI-Initiative „MINT Zukunft schaffen“ betont: „Die ganze Schulgemeinschaft, ihre Lehrkräfte, Eltern, Schüler und Partnerunternehmen sind Herzstück vor dem Hintergrund, junge Menschen für berufliche MINT-Perspektiven zu gewinnen, ihre Potenziale zu wecken und ihnen ihre Aufstiegschancen aufzuzeigen – unabhängig von Herkunft und Geschlecht. Und hier werden wir auch mit allen Kräften schnellstens breitflächig an Bildungslösungen für unsere Flüchtlinge mitarbeiten. Heute jedoch freuen wir uns zunächst, dass nunmehr bereits knapp 1.100 Schulen in Deutschland den ›MINT-Weg‹ aktiv als ›MINT-freundliche Schule‹ gehen.“

Die »MINT-freundlichen Schulen« werden für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Unternehmen sowie die Öffentlichkeit durch die Ehrung sichtbar und von der Wirtschaft nicht nur anerkannt, sondern auch besonders unterstützt. Bundesweite Partner der Initiative »MINT Zukunft schaffen« zeichnen in Abstimmung mit den Landesarbeitgebervereinigungen und den Bildungswerken der Wirtschaft diejenigen Schulen aus, die bewusst MINT-Schwerpunkte setzen. Die Schulen werden auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess.

Die Partner und somit diejenigen, die die Ehrung vergeben, sind: Cisco Systems; DB Mobility Networks Logistic, Deutsche Mathematiker-Vereinigung; Deutsche Telekom Stiftung; Dienstleistungsgesellschaft für Informatik (DLGI); K+S Aktiengesellschaft; LEGO Education; technopedia; A.M.M Aktionszentrum Multi Media GmbH; VDE/VDI; WRO World Robot Olympiad; Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland e.V.

Kurzbeschreibung der Initiative: »MINT Zukunft schaffen« als wirtschaftsnahe Bildungsinitiative will Lernenden und Lehrenden in Schulen und Hochschulen sowie Eltern und Unternehmern die vielfältigen Entwicklungsperspektiven, Zukunftsgestaltungen und Praxisbezüge der MINT-Bildung nahe bringen und eine Multiplikationsplattform für alle bereits erfolgreich arbeitenden MINT-Initiativen in Deutschland sein. »MINT Zukunft schaffen« wirbt für MINT-Studien, MINT-Berufe und MINT-Ausbildungen und will die Öffentlichkeit über die Dringlichkeit des MINT-Engagements informieren. Vor allem aber will »MINT Zukunft schaffen« gemeinsam mit seinen Partnern Begeisterung für MINT wecken und über attraktive Berufsmöglichkeiten und Karrierewege in den MINT-Berufen informieren.