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Hier finden Sie ältere Berichte über die Aktivitäten im zdi-Zentrum Regionalinitiative MINT Siegen-Wittgenstein.

 

11.02.2011: Neues Portal der Metall- und Elektro-Industrie

Unter dem Motto „Faszination Technik vermitteln“ hat die Metall- und Elektro-Industrie ein neues Instrument zur Fachkräftenachwuchssicherung in den M+E-Unternehmen entwickelt, das die Arbeit der M+E-InfoMobile nachhaltig ergänzt. Der Internetauftritt soll Informationen über die Berufs- und Ausbildungsmöglichkeiten in der M+E-Industrie verbreiten, die Kommunikation zwischen Unternehmen, Lehrern und Schülern fördern sowie interaktive Kooperationen zwischen Ausbildungsstätten und Schulen entwickeln und ausbauen.
Mit dem Portal beschreitet die M+E-Industrie neue Wege und nutzt auch Elemente von Web2.0/SocialMedia zur Nachwuchssicherung: Via Lehrerportal können Lehrkräfte ab sofort aktiv Kontakte zu M+E-Unternehmen in der Region knüpfen.
Weitere Informationen unter www.me-vermitteln.de.

 

22.12.2010: Schüler des Löhrtor-Gymnasiums als Kriminaltechniker

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Im „science forum“ der Uni mit Biologie und Chemie Kriminalfälle lösen

„CSI“ oder „Crossing Jordan“ sind Quotenhits im deutschen Fernsehen. Mit Hightech und Naturwissenschaft werden Kriminalfälle gelöst. Und so wundert es nicht, dass „Profiler“ oder „Gerichtsmediziner“ als Berufswünsche bei jungen Leuten hoch im Kurs stehen. Jetzt hatten Oberstufenschüler des Löhrtor-Gymnasiums in Siegen die  Chance, es den Stars aus dem Fernsehn nachzumachen und als echte Kriminaltechniker zu arbeiten.
„Chemiker und Biologe in der Kriminaltechnik“ war die Veranstaltung überschrieben, die Professor Martin Gröger von der Universität Siegen für das zdi-Schülerlabor „science forum“ des Fachbereichs Chemie konzipiert hatte. Ziel: Durch den Blick hinter die Kulissen spannender Berufe das Interesse für ein naturwissenschaftliches Studium wecken. Unterstützt wurde die Veranstaltung vom Regionalen Bildungsbüro des Kreises Siegen-Wittgenstein und der Initiative „Zukunft durch Innovation“ (zdi).
Mit Knallgasexperimenten begann die Veranstaltung für die Schüler des Grundkurses Biologie der 13. Klasse des Löhrtor-Gymnasiums. Professor Martin Gröger informierte zunächst über den Bereich der Kriminaltechnik, aber auch über die Ausbildungswege und Arbeitsgebiete von Biologen und Chemikern. Nachdem die Schüler die notwendige Sicherheitsbekleidung angelegt hatten, arbeiteten sie in Kleingruppen, betreut von Lehramtsstudentinnen der Chemie. Anhand von molekularbiologischen DNA-Untersuchungen wurde der „genetische Fingerabdruck“ einer Person identifiziert oder mit Hilfe von chemischen Nachweisen Blut- oder Schmauchspuren aufgespürt – genauso wie „echte“ Kriminaltechniker es tun. Am Beispiel des Nitroglyzerinnachweises erläuterte Laborleiter Dr. Udo Führ die chemische Zusammensetzung von Explosivstoffen.
In einer Schlussbesprechung wurden weitere Studien- und Berufschancen vorgestellt und über vertiefende Beratungsangebote informiert. Am Beispiel der Bereiche Umwelt bzw. Verkehr erläuterte Professor Gröger weitere Einsatzmöglichkeiten der Chemie im Bereich der Kriminalistik, etwa wenn es um Umweltschadstoffe geht oder um mikroskopische Lackspuren, die helfen, ein Verbrechen aufzuklären. „Es ist unglaublich wie spannend die Arbeit als Naturwissenschaftler sein kann“, waren sich die Schüler am Ende einig. Ihre Lehrer Daniela Kretzer und Markus Pichler waren besonders von der Praxisnähe und Alltagsnähe der Übungen und der Vielfalt der angebotenen Experimente angetan.
Diese Veranstaltung war der Auftakt zu einer Reihe von Schülerlabortagen zur beruflichen Orientierung im „science forum“. Sie werden unterstützt vom Regionalen Bildungsbüro des Kreises und vom zdi (Zukunft durch Innovation) gefördert, einer Initiative der Wirtschaft, der Bundesagentur für Arbeit und des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen. Ziel ist es, das Interesse der Jugendlichen an MINT-Fächern zu fördern und den Nachwuchs für naturwissenschaftlich-technische Berufe im Bereich der Wissenschaft und der Wirtschaft zu sichern.

 

16.12.2010: Zwei MINT-EC Gymnasien in Siegen-Wittgenstein

Das bundesweite Excellence-Netzwerk MINT-EC hat im Rahmen seiner diesjährigen Schulleitertagung in Berlin weitere 17 mathematisch-naturwissenschaftliche Gymnasien aufgenommen, darunter auch zwei Schulen aus Siegen-Wittgenstein. Damit wächst der Verbund herausragender MINT-Schulen, der seit 2009 unter der Schirmherrschaft des Präsidiums der KMK steht, in diesem Jahr um dreizehn Prozent auf nunmehr 132 Schulen. Dazu gehören jetzt auch das Gymnasium Stift Keppel in Hilchenbach und das Fürst-Johann-Moritz-Gymnasium in Siegen.

„Wir begrüßen diese erfolgreich zertifizierten Schulen sehr herzlich und sind sicher, dass sie das MINT-EC-Netzwerk bereichern und weitere Kompetenz einbringen werden“, erklärte Wolfgang Gollub, Vorstandsvorsitzender des Vereins Mathematisch-naturwissenschaftlicher Excellence-Center an Schulen (MINT-EC) anlässlich der Übergabe der Zertifizierungsplaketten vor mehr als 100 Schulleitern aus ganz Deutschland im Berliner DBB-Forum. „Sie können stolz darauf sein, das anspruchsvolle Auswahlverfahren gemeistert zu haben. Doch zum Ausruhen ist keine Zeit, nun kommt es darauf an, das Netzwerk zu stärken, die Qualität weiter zu entwickeln und nachhaltig in die Bildungslandschaft zu wirken,“ so Gollub weiter.

Der seit 1999 bestehende Verein MINT-EC betreut 132 herausragende Gymnasien mit einem MINT-Schwerpunkt, darunter mit der türkischen „Istanbul Lisesi“ auch eine deutsche Auslandschule. Diese Schulen fungieren als „Leuchttürme“ in der Schullandschaft. Um die Weiterentwicklung der Schulen zu sichern, werden Tagungen und Fortbildungen für Lehrkräfte und Schulleitungen, Schülercamps und Wettbewerbe sowie Veranstaltungen mit Unternehmen, wissenschaftlichen Einrichtungen und Hochschulen geboten.

„Ziel unseres gemeinnützigen Vereins ist, Schulen ein prägnantes und qualitativ hochwertiges Profil im MINT-Bereich zu geben. Dies ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Schülerinnen und Schüler Begeisterung für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik entwickeln“, erläutert Geschäftsführer Benjamin Burde. Das Wachstum des Schulnetzwerks sieht er daher besonders positiv. „Besonders freuen wir uns über die Erweiterung unseres Netzwerks im Süden und Südwesten Deutschlands durch fünf neue Schulen. Immer mehr Gymnasien erkennen, dass die MINT-Qualität für Eltern und Schüler ein wichtiges Kriterium bei der Wahl der weiterführenden Schule ist“, so Burde weiter.

Die Schulleitertagung des MINT-EC endete mit der alle zwei Jahre stattfindenden Verleihung des Siemens Stiftung-Award 2010 an zehn der Netzwerk-Schulen für herausragende Projekte. Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall im Rahmen der Initiative THINK ING., die Siemens Stiftung und die Deutsche Telekom AG fördern den Verein MINT-EC maßgeblich. 2009 hat die Kultusministerkonferenz der Länder (KMK) die Schirmherrschaft über das MINT-EC-Netzwerk übernommen.

Quelle: Arbeitskreis Schule-Wirtschaft Siegen-Wittgenstein

Weitere Informationen: http://www.mint-ec.de/?path=2

 

29.11.2010: SMS Siemag erhält Unternehmerpreis 2010

Schüler bei der Berufsorientierung zu unterstützen und ihnen den Übergang von Schule zu Beruf zu erleichtern, das ist ein Ziel, das Unternehmen in NRW mit Schulpartnerschaften erreichen wollen. Fünf von ihnen wurden jetzt mit dem Unternehmenspreis 2010 ausgezeichnet, den die Landesregierung im Düsseldorfer Landtag verliehen hat. Große Freude löste dabei in Hilchenbach und Dahlbruch die Nachricht aus, dass die Siemag group sich gegen große Konkurrenz, darunter zum Beispiel die ebenfalls weltbekannten Firmen Ford und Hella, durchsetzen konnte.
Wirtschaftsminister Harry K. Voigtsberger und Schulministerin Sylvia Löhrmann überreichten am 29. November 2010 im Düsseldorfer Landtag in einer Feierstunde die Auszeichnungen und würdigten so das besondere Engagement der nordrhein-westfälischen Unternehmen an den Schulen. Unter 129 Einsendungen hatte die Jury 15 Unternehmen prämiert und dann die Gewinner in fünf Kategorien ermittelt.
Stolzer Sieger bei Unternehmen mit mehr als 1.000 Beschäftigten war die SMS Siemag, für die Dr. Günter Kneppe den Unternehmerpreis 2010 entgegen nahm. Begleitet wurde der Ausbildungsleiter von sieben weiteren Vertreterinnen und Vertretern, die für das in Hilchenbach aufgebaute und nun besonders ausgezeichnete Techniknetzwerk stehen. Wie bei diesem außergewöhnlichen Projekt waren dann auch bei der Preisverleihung Auszubildende, Schüler und eine Kindertagesstättenleiterin vor Ort.

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Das Gruppenbild mit NRW-Landwirtschaftsminister Harry K. Voigtsberger und Schulministerin Sylia Löhrmann zeigt die strahlenden Gesichter beim SMS Siemag-Team und den Kooperationspartnern aus Kindertagesstätten und Schule im Landtag NRW nach der Übergabe des 1. Preises.
Mit diesem großartigen Erfolg hatten alle Beteiligten nicht gerechnet, wie Dr. Günter Kneppe deutlich machte: „Es gab keine Anzeichen dafür, dass wir wirklich gewinnen würden.“ Umso größer war die Begeisterung, als der Sieg feststand und verkündet wurde.
Den Erfolg verdankt das Dahlbrucher Unternehmen seinem seit 2005 begonnenen und immer weiter ausgeweiteten Techniknetzwerk. Die Kooperation beginnt dabei schon sehr früh, denn ein Partner ist die Kindertagesstätte „Die Arche“ in Allenbach. Das Netzwerk setzt sich dann weiter fort über die Schulen im Stadtgebiet und darüber hinaus.
Das Techniknetzwerk ist dabei ein oder besser das Aushängeschild der Regionalinitiative MINT Siegen-Wittgenstein. Der Unternehmerpreis 2010 bestätigt, dass dank der SMS Siemag in Hilchenbach ein Vorzeigeprojekt für das ganze Land Nordrhein-Westfalen entstanden ist, dem sogar bundesweit Modellcharakter bescheinigt wird.

Quelle: Stadt Hilchenbach

Lesen Sie hierzu auch einen Bericht der Siegener Zeitung vom 01.12.2010.

 

Auf den Forscherpfad – NRW-Tag: Unternehmerschaft bietet Miniphänomenta

Siegerländer Wochenanzeiger vom 15.08.2010

 

Zertifikat fürs „Haus der kleinen Forscher“

Siegener Zeitung vom 06.07.2010

 

Gründung des zdi-Zentrums Regionalinitiative MINT Siegen-Wittgenstein

Hier finden Sie Presseberichte über die Gründung des zdi-Zentrums Regionalinitiative MINT Siegen-Wittgenstein am 26. April 2010.

Siegener Zeitung vom 27.04.2010

Westfälische Rundschau vom 27.04.2010

WDR vom 27.04.2010

Siegerlandkurier vom 28.04.2010

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