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Das FLEX – Freilandlabor mit Experimentierfeld

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Die Arbeitsgruppe Didaktik der Chemie an der Universität Siegen hat als einen außeruniversitären bzw. außerschulischen Lernort das „Freilandlabor mit Experimentierfeld“ (FLEX) eingerichtet.

Das FLEX wird einerseits in der universitären Lehre bei der Ausbildung von Lehramtsstudierenden genutzt. Andererseits besteht die Möglichkeit, dass Schulklassen zu einem Experimentiertag ins FLEX kommen. Es ist Teil des zdi-Schülerlaborverbundes „SUSi“.

Im FLEX findet Lernen nicht über die, sondern in der Lebenswelt bzw. in der Natur statt.

Dabei ändert sich die Perspektive von bloßer „Vermittlung“ von „Natur“-Wissenschaft bei der Betrachtung isolierter Laborphänomene und idealisierter Theorie über technisch zugerichtete Natur (wie häufig im Unterricht) hin zum Erleben und Erkennen von Naturwissenschaft bei einem authentischen Lernen in der Natur und an der Natur anhand lebensweltlicher und gleichermaßen natur- und naturschutzbezogener Aspekte.

Es bietet sich die Chance, die lebensweltliche Nähe vieler Phänomene unmittelbar „wahr“ zu nehmen und sie nicht allein aus biologischer, sondern fächerübergreifend auch aus chemischer (physikalischer, geologischer, meteorologischer) Perspektive zu betrachten.

Bezüglich des Schulfaches Chemie geht es dabei um Stoffe, Stoffumwandlungen und Energieumsätze. Diese können Ausgangspunkte für eine alle Naturwissenschaften übergreifende Behandlung nachhaltigen Handelns bieten.

Beispiele:

Stoffe

„Lehm als nachhaltiger Werkstoff“
„CO2 im Boden – wichtig für das Klima?“
„Umweltanalytik“

Stoffumwandlungen

„Alltagsprodukte aus Nachwachsenden Rohstoffen“

Energieumsätze

„Brennstoffzellen – Chancen im Vergleich mit herkömmlichen und regenerativen Energiequellen“

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